PPC Wings im Vergleich: Surge vs Blend vs X-Blend vs die M1-Familie
PPC Foiling, entwickelt von Sam Loader und seinem Team in Neuseeland, hat eine der klarsten Wing-Linien im Sport. Als offizieller Europa-Importeur fahren wir sie alle, also hier die ganze Range in einfachen Worten, vom günstigsten bis zum reinen Race Wing.
Surge: das ausgewogene Kraftpaket
Der Surge trägt seinen Namen zu Recht: eine plötzliche, kraftvolle Vorwärtsbewegung. Ein flaches Profil und eine Leading Edge mit kleinem Durchmesser machen ihn steif, schnell und voller Lift, die abgesenkte Centertube hält den Flug ausgewogen und neutral. Lässt du ihn in der Welle oder im Manöver fliegen, folgt er dir mit wenig Input. Vier gut platzierte Griffe, Trapezleinen-Pigtails inklusive, japanisches Teijin-Tuch. Größen 2,8 bis 5,8. Aktuell ab 360 Euro im Sale und damit der günstigste Einstieg in einen richtigen Wing, den wir kennen.
Blend: leichter, weicher, geschmeidiger
Der Blend ist der weichere Bruder des Surge: noch leichter, mit einer sanfteren, ziehenden Kraftentfaltung. Das geringere Gewicht und die kleinere Spannweite passen zu leichteren und weniger kräftigen Ridern, und obwohl er ein toller Freeride-Wing ist, glänzt er besonders bei Downwind- und Wellenbedingungen, wo du den Wing geflaggt leicht in der Hand haben willst. Größen 3,3 bis 6,8.
X-Blend: der Blend, geschärft
Der X-Blend bekommt dünne X-Ply-Panels direkt neben der Mittelstrebe, für direktere Power bei gleichem Gewicht und gleicher Balance wie der Blend, beide wiegen praktisch dasselbe. Bonus durch das Material: Du kannst ihn falten und packen, ohne dass etwas einreißt. Größen 3,3 bis 5,3.
M1: das Flaggschiff
Der M1 ist der kompromisslose Performance-Wing. Sein Frame besteht aus Dyneema-Cuben-Faser, einem Material aus dem Rennsegeln, das kleinere Tube-Durchmesser bei hohem Druck (12 PSI) erlaubt. Das Canopy ist ein dehnungsfreies, gewachstes MK-Tuch, das bisher in America's-Cup-Segeln zu finden war. Das Ergebnis ist ein sehr straffes Canopy mit tiefem Profil, das zu den Tips hin flacher wird, dazu zwei Carbon-Griffe. Größen 3,0 bis 6,5.
M1-X: der M1 für Welle und Freestyle
Du liebst den M1, findest ihn aber etwas schwer oder bullig? Der M1-X behält den steifen Dyneema-Frame, nutzt aber ein leichteres Canopy, lässt sich also perfekt flaggen und genau dort parken, wo du ihn beim Wellenreiten haben willst. Full-Carbon-Ergo-Boom-Griffe. Größen 3,0 bis 7,0.
M1-L: Performance zum freundlicheren Preis
Der M1-L nutzt Dyneema am Lastpunkt der Leading Edge und Dacron für den Rest des Frames. Das senkt die Kosten, ohne das knackige, direkte Canopy zu verlieren, für das PPC bekannt ist. Etwas weicheres Gefühl als der M1-X, dieselben Full-Carbon-Ergo-Griffe. Ideal als Performance zum kleinen Budget und als erster richtiger Wing. Größen 3,0 bis 7,0.
Die Race Wings
Über allem stehen die Rennmaschinen: der M1-R SDS mit Semi Dual Skin und der Sonic FDS mit Full Dual Skin, von World Sailing zugelassen und von Sean Herbert auf Platz 3 bei der Wingfoil Racing Weltmeisterschaft auf Sardinien gefahren. Größen bis 8,0 für die Leichtwind-Racekurse.
Die schnelle Antwort
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis und erster Wing: Surge. Leichte Rider, Welle und Downwind: Blend oder X-Blend. Performance-Allrounder: M1-L. Welle und Freestyle mit Performance: M1-X. Keine Kompromisse: M1. Racing: M1-R oder Sonic FDS. Einige davon sind gerade stark reduziert im Sale, und einzelne Demo-Wings ab 280 Euro findest du bei Demo und Gebraucht.